Korrosion

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Man unterscheidet:

   * Chemische Korrosion
   * Elektrochemische Korrosion

Chemische Korrosion

Metalle können durch bestimmte chemische Stoffe zerstört werden:

  • Bitumen,
  • Holzschutzmittel,
  • Gips,
  • Kalk

Korrosion ist die Bezeichnung für die Reaktion eines metallischen Stoffes mit seiner Umgebung. Dabei reagiert das Metall und geht eine Verbindung mit Sauerstoff ein. Die bekannteste Verbindung ist die von Eisen mit Sauerstoff (Rost) oder Kupfer mit Sauerstoff (Grünspan). Säuren und Laugen beschleunigen diese Reaktion. Beispiele dafür wäre die Luftverschmutzung und die Bitumenkorrosion.

Elektrochemische Korrosion

El chem korrosion.png

Elektrochemische Korrosion entsteht, wenn zwei verschiedene Metalle und ein sogenannter Elektrolyt vorhanden sind. Wasser ist z.B. ein solcher Elektrolyt. Durch das Wasser kann zwischen den Metallen ein Strom fließen, der die Zerstörung eines Metalles zur Folge hat. Ein Kupfernagel, der zufälligerweise in einer Dachrinne aus Zink liegen bleibt, zerstört auf Grund der elektrochemischen Korrosion diese Rinne. Weitere Beispiele wäre das Zinkrohr, das von Kupferschellen gehalten wird oder das Aluminiumfenster mit Kupferabdeckung. Als Regel gilt:

Das edlere

Metall zerstört das unedlere Metall.




Metall
Volt

Aluminium
-1,7
unedel
Zink
- 0.75
|
|

|
|

Eisen
- 0.44
Blei
- 0.12
Kupfer
0.35
edel


 Je größer die Differenz zwischen den in der Spalte 'Volt' angegebenen Spannungen ist, desto zerstörerischer ist die Wirkung der elektrochemischen Korrosion zwischen den beiden Metallen.

Korrosionsschutz

  • richtige Wahl des Metalls
  • Schutz vor korrosionsfördernden Stoffen
  • Vermeiden von Feuchtigkeit
  • galvanische Überzüge
  • Feuerverzinkung

Durch Feuerverzinken wird ein metallischer Zinküberzug auf Eisen oder Stahl durch Eintauchen in geschmolzenes Zink (bei etwa 450 °C) aufgebracht. Das Galvansieren ist dagegen ein elektrochemischer Prozess.

Wikipedia: Galvanisieren

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