Verwendung von Flüssiggas

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Gasflaschen bestehen aus den folgenden, sicherheitsrelevanten Teilen:

  • Druckbehälter

Der Druckbehälter ist ein druckfester, tonnenförmig verschweißster Körper aus Stahl. Er ist in der Regel oben mit einem Gewinde für die Aufnahme des Absperrventils versehen. Flüssiggasflaschen müssen alle 10 Jahre eine TÜV Prüfung durchlaufen und sind vom Verwender auf Beschädigungen (Verformungen) zu prüfen. Beschädigte Flaschen sind an den Fachhandel zurückzugeben. Der Altmetallhandel darf diese Flaschen nicht anzunehmen.

  • Absperrventil

Die Absperrventile von Flüssiggasflaschen besten aus dem Ventileinsatz mit Drehgriff, einem Überdruckventil und dem Entnahmestutzen mit Linksgewinde. Das Absperrventil wird durch Drehen nach links geöffnet und mit Rechtsdrehungen geschlossen. Im Betrieb sollte das Ventil nicht bis zum Anschlag geöffnet werden, weil es sich im ersten Moment sonst so anfühlt, als wäre es geschlossen.

  • Äußere Verschlusskappe

Die äußere Verschlusskappe muss zum Transport einer Gasflasche über das Ventil gestülpt und mit einem Melallclip am Flaschenhals fixiert werden. Sie schützt das Ventil vor Beschädigungen durch Anstoßen und verhindert damit einen unbeabsichtigten Gasaustritt.

  • Hutmutter

Die Hutmutter (Linksgewinde) schützt den Entnahmestutzen vor Beschädigungen beim Transport und verhindert den unkontrollierten Gasaustritt bei unbeachsichtigter Öffnung des Absperrventils. Sie wird "handfest" angezogen.

Werden Brennergarnituren zur Verlegung von Schweißbahnen an Gasflaschen angeschlossen ist die Verwendung der folgenden sicherheitsrelevanten Bestandteile vorgeschrieben:

  • Druckminderer


  • Schlauchbruchsicherung

Bei der Verwendung von Flüssiggas besteht Brand- und Explosionsgefahr, deswegen ist mit großer Umsicht vorzugehen.

Bildquelle: BauBG

Hinter dem Flaschenventil ist zur Erhaltung eines gleichmäßigen Druckes ein normgerechter Druckregler anzuordnen Eine Verschlusskappe dient zur Sicherung dieser empfindlichen Teile während dem Transport der Flaschen. Eine Schlauchbruchsicherung hinter dem Ventil schließt im Falle eines Defektes am Schlauch und starkem Gasaustritt für eine Notabschaltung.


Da die Gasflaschen mit Flüssiggas gefüllt sind, kühlen sie bei der Gasabgabe ab. Es besteht die Gefahr, dass die Flaschen vereisen und sich dadurch die Gasabgabe verringert. Die Flaschen dürfen auf keinen Fall mit dem Brenner erhitzt werden, da dadurch Spannungen im Metall entstehen, die Gasflasche reißen könnte und es dann zu einer Explosion kommen könnte. Stellen Sie stattdessen die vereiste Flasche in ein Warmwasserbad o.ä.