Verwendung von Flüssiggas: Unterschied zwischen den Versionen

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Da die Gasflaschen mit Flüssiggas gefüllt sind, kühlen sie bei der Gasabgabe ab. Es besteht die Gefahr, dass die Flaschen vereisen und sich dadurch die Gasabgabe verringert.  
 
Da die Gasflaschen mit Flüssiggas gefüllt sind, kühlen sie bei der Gasabgabe ab. Es besteht die Gefahr, dass die Flaschen vereisen und sich dadurch die Gasabgabe verringert.  
 
Die Flaschen dürfen auf keinen Fall mit dem Brenner erhitzt werden. Durch das Erhitzen mit der offenen Flamme kann, an leicht undichten Verschraubungen, das Gas anfangen zu brennen. Gerade bei fast leeren Flaschen kann die Flamme nach innen schlagen und eine Explosion (Druckgefäßzerknall) auslösen. Ein weiters Problem beim unkontrollierten Erhitzen liegt darin, dass sich im Flascheninneren zu großer Druck aufbaut oder, dass Spannungen im Stahlmantel der Gasflasche entstehen.
 
Die Flaschen dürfen auf keinen Fall mit dem Brenner erhitzt werden. Durch das Erhitzen mit der offenen Flamme kann, an leicht undichten Verschraubungen, das Gas anfangen zu brennen. Gerade bei fast leeren Flaschen kann die Flamme nach innen schlagen und eine Explosion (Druckgefäßzerknall) auslösen. Ein weiters Problem beim unkontrollierten Erhitzen liegt darin, dass sich im Flascheninneren zu großer Druck aufbaut oder, dass Spannungen im Stahlmantel der Gasflasche entstehen.
Gegen die Vereisung hilft das Wechseln der Flasche (mindestens zwei Flaschen mitnehmen) oder das Betreiben der Flasche aus einen wassergefüllten Behälter (Speisfass). Im Sommer hält diese Wasserfass zusätzlich Getränke kühl.  
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Gegen die Vereisung hilft das Wechseln der Flasche (mindestens zwei Flaschen mitnehmen) oder das Betreiben der Flasche aus einen wassergefüllten Behälter (Speisfass). Im Sommer hält diese Wasserfass zusätzlich Getränke kühl. Eine weitere Möglichkeit die Vereisung zu verhindern besteht in der Verwendung von beheizbaren Ummantelungen, ähnlich wie bei Rennwagen deren Reifen vor dem Rennen angewärmt werden.
 
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Version vom 17. August 2020, 08:29 Uhr

Gasfl01.jpeg DIESE SEITE BEFINDET SICH ZUR ZEIT IN DER BEARBEITUNG

Gasflaschen bestehen aus den folgenden, sicherheitsrelevanten Teilen:

  • Druckbehälter

Der Druckbehälter ist ein druckfester, tonnenförmig verschweißster Körper aus Stahl. Er ist in der Regel oben mit einem Gewinde für die Aufnahme des Absperrventils versehen. Flüssiggasflaschen müssen alle 10 Jahre eine TÜV Prüfung durchlaufen und sind vom Verwender auf Beschädigungen (Verformungen) zu prüfen. Beschädigte Flaschen sind an den Fachhandel zurückzugeben. Der Altmetallhandel darf diese Flaschen nicht anzunehmen.

  • Absperrventil

Die Absperrventile von Flüssiggasflaschen besten aus dem Ventileinsatz mit Drehgriff, einem Überdruckventil und dem Entnahmestutzen mit Linksgewinde. Das Absperrventil wird durch Drehen nach links geöffnet und mit Rechtsdrehungen geschlossen. Im Betrieb sollte das Ventil nicht bis zum Anschlag geöffnet werden, weil es sich im ersten Moment sonst so anfühlt, als wäre es geschlossen.

  • Äußere Verschlusskappe

Die äußere Verschlusskappe muss zum Transport einer Gasflasche über das Ventil gestülpt und mit einem Melallclip am Flaschenhals fixiert werden. Sie schützt das Ventil vor Beschädigungen durch Anstoßen und verhindert damit einen unbeabsichtigten Gasaustritt.

  • Hutmutter

Die Hutmutter (Linksgewinde) schützt den Entnahmestutzen vor Beschädigungen beim Transport und verhindert den unkontrollierten Gasaustritt bei unbeachsichtigter Öffnung des Absperrventils. Sie wird "handfest" angezogen.

HIER BILDER DRUCKMINDERER UND SCHLAUCHBRUCHSICHERUNG OHNE 4 UND 7

Bildquelle: BauBG

Gasfl02.jpeg


Werden Brennergarnituren zur Verlegung von Schweißbahnen an Gasflaschen angeschlossen ist die Verwendung der folgenden sicherheitsrelevanten Bestandteile vorgeschrieben:

  • Druckminderer

Druckminderer stellen sicher, dass dem Brenner immer die gleiche Menge an Gas mit konstantem Druck zugeführt wird. Dies erleichtert die Handhabung des Brenners weil die Flamme, unabhängig von Druckschwankungen in der Flasche, immer gleich ist. Es gibt Druckminderer mit einem fest eingestellten Abgabedruck (Standard für Flachdachabdichtungen) und regelbare Druckminderer, die den Abgabedruck über ein Manometer anzeigen. Der Schlitz in einer Überwurfmutter ist die Kennzeichnung für ein Linksgewinde. Die Überwurfmutter (oft aus weichem Messing) ist mit einem 30er Maulschlüssel anzuziehen. Das Anziehen mit einer Pumpenzange zerstört auf Dauer das Bauteil und hinterlässt scharfe Grate mit Verletzungsgefahr.

  • Schlauchbruchsicherung

Die Schlauchbruchsicherung wird zwischen den Druckminderer und den eigentlichen Gasschlauch montiert. Bei einer Zerstörung des Schlauchs stoppt dieses Sicherheitsbauteil einen unkontrollierten Gasaustritt. Desweiteren wird der Gasaustritt erst nach dem Drücken des meist roten Betriebsknopfes freigegeben.

  • Leckgassicherung

Leckgassicherungen werden für Schweißarbeiten z. B. in Kellern eingesetzt. Bei diesem Sicherungssystem sind die Schläuche doppelwandig.

ACHTUNG!!

Bei der Benutzung an der Baustelle und dem Transport von Flüssiggas besteht Brand- und Explosionsgefahr, deswegen ist mit großer Umsicht vorzugehen. Im Einzelnen bedeutet das:

  • für den Transport

Die Polizei versteht bei mangelnder Ladungssicherung von gefährlichen Gütern im gewerblichen Bereich keinen Spaß. Unsachgemäß gesicherte Gasflaschen in Firmenfahrzeugen können empfindliche Geldbußen, möglicherweise sogar Fahrverbote nach sich ziehen. Am sichersten werden Gasflaschen in speziell dafür vorgesehenen und zugelassenen Halterungen transportiert, die fest mit dem Fahrzeug verbunden sind.

  • für die Benutzung an der Baustelle

Da die Gasflaschen mit Flüssiggas gefüllt sind, kühlen sie bei der Gasabgabe ab. Es besteht die Gefahr, dass die Flaschen vereisen und sich dadurch die Gasabgabe verringert. Die Flaschen dürfen auf keinen Fall mit dem Brenner erhitzt werden. Durch das Erhitzen mit der offenen Flamme kann, an leicht undichten Verschraubungen, das Gas anfangen zu brennen. Gerade bei fast leeren Flaschen kann die Flamme nach innen schlagen und eine Explosion (Druckgefäßzerknall) auslösen. Ein weiters Problem beim unkontrollierten Erhitzen liegt darin, dass sich im Flascheninneren zu großer Druck aufbaut oder, dass Spannungen im Stahlmantel der Gasflasche entstehen. Gegen die Vereisung hilft das Wechseln der Flasche (mindestens zwei Flaschen mitnehmen) oder das Betreiben der Flasche aus einen wassergefüllten Behälter (Speisfass). Im Sommer hält diese Wasserfass zusätzlich Getränke kühl. Eine weitere Möglichkeit die Vereisung zu verhindern besteht in der Verwendung von beheizbaren Ummantelungen, ähnlich wie bei Rennwagen deren Reifen vor dem Rennen angewärmt werden.