Schieferabbau im Wandel der Zeit

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Untertage

Bohren und Sprengen

Schiefer Magog geschichte entdeckung3.jpg
Mit freundlicher Genehmigung der Firma Magog
Zunächst wurden früher mühsam tiefe Löcher in den Fels getrieben. Bis zu 60 cm Tiefe konnte dies ein Hauer alleine erledigen. Bei größeren Tiefen mußte einer die Bohrstange halten auf die ein zweiter mit dem Hammer einschlug. Danach wurden die Bohlöcher mit Schwarzpulverpatronen gefüllt, die dann kurz vor Schichtende gezündet wurden, damit sich im Laufe der Nacht der Staub senken konnte.

Am nächsten Morgen wurden die Stein sortiert, unbrauchbare Steine (ca 80%) in Trockenmauern aufgeschichtet, die restlichen Blöcke geteilt, falls sie zu groß waren, und danach abtransportiert. Der Vortrieb betrug je nach Härte des Gesteins ca 60 cm pro Tag.

Steinsäge

Später kamen dann große diamantbesetzte Steinsägen und Lufthämmer zum Einsatz. Zunächst wurden die Blöcke ausgesägt und dann mit dem Presslufthämmern aus der Wand gelöst. Durch diese Art des Abbaus wurde der Abraum wesentlich verringert. Auch konnte dadurch eine gleichmäßige Plattengröße garantiert werden.

Tagebau

in Bearbeitung

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